schutzstreifen

Das ist Marktwirtschaft: Geparkt wird, wo es am billigsten ist.

Der neue Bußgeldkatalog des Bundesverkehrsministers Rambo Ramsauer schafft endlich klare Verhältnisse und verteuert die meisten bevorzugten Falschpark-Orte deutlich.

Ein kurzer Preis-Check in der Berliner Innenstadt zeigt: City-Parkhaus, Parkraumbewirtschaftung mit und ohne Parkschein, Parkverbot: Alles zunehmend kostspielig. Doch Rambo hat ein Herz für spritpreisgebeutelte Falschparker – und gibt die eben erst geschaffenen „Schutzstreifen“ zum Zuparken frei. Nicht mehr 15, nur noch 10 Euro kostet hier das Knöllchen; ein Schnäppchenpreis, der zum Zuparken einlädt.

Zumal die parkenden Karossen auf den ’zig Schutzstreifenkilometern ja auch niemandem im Weg sind … außer vielleicht ein paar Radfahrern, aber die können ja zickzack auf die eigentliche Fahrbahn schwenken, wo leider gerade der Vierzigtonner vorbeischmettert, zum Bremsen viel zu schnell.