fliegen, nicht laufen

Eigentlich hätte gestern der sommerliche Halbmarathon angestanden. Bei 36°C. Dann gab’s noch was Wärmeres:

Die sonnendurchglühte kleine Glaskanzel eines Motorseglers, dreihundert Meter über dem Lauf – ein Fotoflug. Pilot Friedemann flog den 92er SF 25 Falke mit dem Rotax-Motor; ein wendiger kleiner Klassiker aus Egon Scheibes Werkstatt, mit dem wir in gemächlichem Tempo wieder und wieder enge Schleifen über dem Laufgeschehen drehten. Unten schlängelte sich der Wiesenpfad am Seeufer entlang Richtung Ferchesar; auf dem See war eine Regatta im Gange, die Welt dehnte sich ins Blau des Horizonts: Ich war glücklich.