eames

Ökologisch ist es sicher nicht die beste Lösung, den erst ins Auge gefassten Tisch aus Berliner Straßenbäumen (toll! Bei kizuco.de!) bleiben zu lassen und stattdessen in Chicago einen alten Segmented Table von Ray und Charles Eames zu kaufen. Andererseits ist das gute Stück aus Herman Millers Möbelfabrik seit 1964 der Inbegriff für robuste Bauart und zeitlos schönes Design, und als heute die 150 Kilo schwere Holzkiste ihre achtwöchige Schifffahrt vor der Agenturtür beendete, war die Freude groß.

Der Tisch kommt mit der originalen Racetrack-Tischplatte, die ihren Namen vom Rennbahn-Oval der Außenkante herleitet. Schönes warmgraues Resopal passt prima zu den kuscheligen Betondecken im Besprechungsraum. Und diebstahlgefährdet ist das schwere Wenig-Dollar-Schnäppchen auch nur, wenn die Designräuber mit dem Gabelstapler kommen.

(Leuchten: Ferruccio Laviani/Kartell; Stühle: Fritz Hansen; Foto von Frederik Schulz, Skulptur „Diver“ Martin Keune)