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Am Abend hat der Semliner See seine Gelassenheit zurückgefunden und kräuselt sich menschenleer im Abendlicht; nur nebenan scheppert noch die Party auf den Tanzbrettern im Feuerwehrzelt. Nachmittags bin ich noch mit rund tausend anderen Läufer/innen ins kühle Nass gestolpert, medaillenbeschwert, mit dampfenden Waden nach 21 Kilometern in schwüler Sommerhitze. Wer wissen will, wie Wassermelonen schmecken, muss hier in Semlin die Halbmarathonstrecke am Steilufer laufen – bei Kilometer 14 steht Taxi-Lange im Wald und kredenzt Wasser, Tee – und, ja, Wassermelonen. Nur Obst? Baby, dieser eine Augenblicke ist alle Strapazen wert.