die nazis von semlin

Eine Frage konnte mein “Groschenroman“ 2009 nicht beantworten: Wohin waren die Semliner Nazis bei Kriegsende verschwunden?
Axel Rudolph konnte keine Auskunft geben; er hatte für seinen Hohn über Hitlerdeutschland in Brandenburg-Görden unter der Guillotine den Kopf abgeschlagen bekommen; und so blieb es dabei: Von den Semliner Nazis fehlte jede Spur.

Bis letzten Sommer plötzlich acht Leute vor meiner Haustür standen, sich nach mir, dem Autoren des „Groschenromans“, erkundigten und erklärten, sie seien die Nachkommen eben jenes NSDAP-Ortsgruppenleiters und seiner Tochter, deren Denunziation den Schriftsteller an die Gestapo ausgeliefert hatte.

Das war ein spannendes Stück Geschichte aus erster Hand, und das zehnte SEMLINER HEFT, „Verrat in Semlin“, berichtet davon. Es ist – wie alle noch verfügbaren Ausgaben – im Onlineshop www.kizuco.de zu bekommen.