no tool for pfannkuchen

Leicht fieberschwach, akzeptiert T. postfeministische Liebesgaben, die sie mir sonst vor den Kopf hauen würde: Endlich eine neue, große Bratpfanne.  Weiterlesen

papa muss lesen

Endlich Winterferien: Das Bildungsbürgertum verlässt Berlin Richtung Alpen per ICE. Alle Kinder im Großraumabteil heißen nach Philosophen oder Industriellen. Wenn man „Jasper! Bruno! Ponto! Julius!“ riefe, wäre die Antwort vielstimmig. Weiterlesen

analog einkaufen

Sehe in einer Anzeige von Cleep & Pokkenburg eine Steppjacke, die mich jung, sexy und muskulös macht. Also ab zum Tauentzien. Im EG: Steppjacken bis zum Horizont. Meine ist nicht dabei. Weiterlesen

what a lucky bye-bye

„Ja, ich weiß, der Laden ist ein bisschen in die Jahre gekommen … aber komm, Du bist doch Werbeprofi“, hatte Dirk gesagt, „lass uns da mal ’ne Pizza essen und sehen, was man machen kann. Ist schließlich ein Mythos, das Ding.“ Na gut, das machen wir. Weiterlesen

won’t buy me a chev’olet

Das sollte ich systematischer fotografieren, die menschenleeren Kitas am Abend, der juvenile Fuhrpark dicht gedrängt irgendwo in der Nähe des Ausgangs. Weiterlesen

nimmer der nase nach

Früher war die Nase das, was den Ausschlag gab. Als das Kunstleder immer echter aussah, – ja, ich gebe es zu, ich habe einen gefälschten Eames Lounge Chair gekauft, mich der Produktpiraterie schuldig gemacht, für Kultdesign, das ich mir in Echt nie hätte leisten können – da war die Frage „ist es wirklich Leder” nur Weiterlesen

rosetta

Ich, Rosetta, träumte drei Jahre lang. Drei Jahre zogen Welten an mir vorbei, Städte Menschen Dinge Apfelkuchen, und ich rührte mich nicht im Schlaf. Weiterlesen